"Schwächen nicht bekämpfen!"
… spndern vielmehr Stärken fördern, lautet ein Kernsatz vieler Selbstmotivierungs- und “Self Improvement”-Ratgebern.
Hier zum Beispiel: "3 Dinge, die Du noch nicht über Stärken und Schwächen weißt"
Oder hier: "Stärken Sie Ihre Stärken"
Aber nur mal ganz hypothetisch: Wie ist das, wenn meine Schwäche (na ja, eine Schwäche von mir :-) ) nun mal ausgerechnet darin besteht, unbedingt an meinen Schwächen zu arbeiten (und deshalb solche Ratgeber überhaupt zu lesen)? Soll ich das dann lassen, das Rumdoktern an den Schwächen, oder soll ich mich das doch lieber tun lassen?
Und hab ich überhaupt die richtigen Schwächen? Sollte ich vielleicht lieber Power-Schwächen a la Steve Jobs (Perfektionismus! Yeah!) haben oder die bei Einstellungsgesprächen so beliebte “Ungeduld“ statt “übermäßiger Verzehr von Gummibärchen“ und “mangelnde Spontaneität im Networking-Gespräch“?
Wie kommt man zu besseren Schwächen?
Solche Fragen beantwortet einem keiner. :-(
Simon Hengel
13.08.12
in Surfen-Staunen-Zeit-totschlagen
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