Dass die Schufa Daten über die Bonität von Privatleuten speichert und an Vertragspartner wie Banken, Versicherungen oder Telekommunikationsfirmen weitergibt bzw. Prognosen über deren Zahlungsverhalten erstellt, das ist nichts neues
Ziemlich neu ist dagegen, dass es (aus eigenen Daten erstellte) Schufaauskünfte auch über Unternehmen gibt – und dass die Bonitätsaussagen zum Unternehmen gleich mit Daten über die “erste Führungsebene”, sprich über Inhaber oder Geschäftsführer verknüpft werden. Diese Daten können nicht nur von Geschäftspartnern, Kunden oder der Konkurrenz erfragt werden, sie sollen auch für Privatkunden oder Angestellte bereitstehen.
Wie teuer die Unternehmens-Schufaauskunft ist, worauf sie sich im Einzelnen bezieht und für wenn dieser Service Sinn macht, das fasst Robert Chromow zusammen:
"Schufa-Auskünfte über Unternehmen"
Zur “klassischen” Schufa-Auskunft über Privatleute gibt es natürlich auch Praxis-Rat:
"Was die Schufa wohl über Sie speichert? Schufa-Selbstauskunft und Schufa-Score"
Simon Hengel
14.07.10
in Auch-wissen-mitreden
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