Nutzloses Wissen für den Smalltalk
Mit nutzlosen Fertigkeiten (“useless skills”, sowas wie bspw. hier) kann man während einer Party (Betriebsversammlung, Fahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr etc.) vielleicht einmal die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, danach nicht mehr. Ein useless Skill, einmal Bewunderung – fertig.
Ganz anders dagegen verhält es sich dagegen mit unnützem Wissen. Denn im Gegensatz zu motorischen Fertigkeiten, von denen man vielleicht ein oder zwei auf Lager hat, lassen sich die grauen Zellen nämlich ganz hervorragend bis zum Rand mit vollkommen unwichtigen Informationen vollstopfen. Tausende unwichtiger Informationen, jederzeit abrufbar.
Nutzloses Wissen meint dabei nicht die Statistikkenntnisse irgendwelcher Fußballfans, die die Torfolge des DFB-Pokalspiels zwischen der TuS Neuendorf und dem Wuppertaler SV im Dezember 1973 auswendig wissen.
Weniger als nerd-haftes Verhalten umfasst nutzloses Wissen massenkompatible Informationen, die dem erstaunten Gegenüber ein “Ach was!?” oder auch ein “Sieh mal an …” entlocken, einem Gespräch die richtige Würze verleihen – und nicht zuletzt auch Ihre Kompetenz worin-auch-immer untermauern. Gemeint sind etwa solche Informationen, wie sie sich in der Datenbank des nutzlosen Wissens finden:
- 1904 war Sackhüpfen eine olympische Disziplin.
- Katzen können mindestens bis 5 zählen.
- Volleyball ist die beliebteste Sportart unter Nudisten.
- Um die Rangreihenfolge in der Gruppe zu dokumentieren, pinkeln sich Kapuzineräffchen gegenseitig auf die Füße.
Florian Hinze
10.03.10
in Surfen-Staunen-Zeit-totschlagen
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atom
hehe, wirklich gute zusammenstellung. wobei sackhüpfen als olympische disziplin? ich weiss ja nicht…
— Lisa 2011-03-30 17:33 #