Flirt-API
APIs sind groß im Geschäft. Eine API ist eine Schnittstelle, die ein Softwaresystem an Programme auf anderen Systemen anbindet. GoogleMaps hat so eine API oder auch Twitter und fünfzig Millionen andere Hype-Anbieter, damit jeder sie ebenso reichhaltig wie regelmäßig nutzen möge. So weit, so banal.
Neu dagegen ist eine Flirt-API in Form von Poken. Man speichert seine Daten auf einem tragbaren daumengroßen Dingens. Und immer, wenn man jemanden trifft, der auch so ein Dingens hat, hält man die beiden Dingse kurz aneinander. Und ZACK! – dann tauschen sich die Daten automatisch aus. Das kann man bis zu 64mal machen. Spätestens dann muss man Kontakt 1 wieder überspielen – was aber nicht weiter dramatisch ist, weil man sich bis dahin ohnehin nicht mehr an ihn/sie erinnern kann.

- Wobei, 64 Kontakte, abends, am Wochenende, im Prenzlauer Berg, im saumseligen Zustand …
Florian Hinze
7.01.10
in Surfen-Staunen-Zeit-totschlagen
Trackback
Kommentare
<<< PayPal-Käuferschutz: Wann Sie als Käufer bei eBay in die Röhre blicken Wohin mit dem Weihnachtsbaum? >>>
atom
Ich habe grosse Angst davor, dass es eine Sicherheitslücke gibt, so dass andere auf die Daten des Poken zurückgreifen können. Ich fände es nicht so toll wenn jemand an mir vorbeilaufen würde, der mich überhaupt nicht interessiert und dann plötzlich meine Daten hat..
— Sabine 2011-04-17 11:57 #