Eine echte Alternative zu herkömmlichen Angestellten der Gattung Homo sapiens sapiens sind andere Vertreter der Ordnung “Primates”, wie die BBC aus einem japanischen Restaurant berichtet (leider auf Englisch). Die Vorteile liegen auf der Hand: Statt des Arbeitsrechts sind lediglich die weit weniger komplizierten Tierschutz- und Tierseuchenbestimmungen einschlägig, Gewerkschaft und Betriebsrat sind vermutlich kein Thema und die Entlohnung durch Sojabohnen ist kostengünstig und keiner all zu großen Steigerungsraten unterworfen. Ist ein Personalabbau notwendig, kann dieser vielleicht sogar das Menü bereichern und so auf doppelte Weise Kosten senken.
Aufgrund solch offensichtlicher Vorteile empfiehlt sich unserer Ansicht nach eine baldige Fortsetzung des Experiments auf mittlerer und oberer Management-Ebene.
Bei den beiden kellnernden Äffchen im Video handelt es sich übrgens um Makaken, diese wiederum gehören, wie Wikipedia lehrt, zur Unterordnung der Trockennasenaffen. Das leuchtet ein: Der Einsatz von Feuchtnasenaffen in der Gastronomie könnte leicht auf auf Akzeptanzprobleme seitens der Gäste stoßen.
Simon Hengel
7.10.08
in Surfen-Staunen-Zeit-totschlagen
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