David Brooks schreibt, warum das Informationszeitalter glücklich macht: Weil man von Ortkenntnissen bis zum Musikgeschmack alles an moderne Technik-Dienste ausgelagert hat, bleibt man geistig leer, aber heiter, zurück.
David Brooks: "The Outsourced Brain"
- “Musical taste? I have externalized it. Now I just log on to iTunes and it tells me what I like.”
- “Memory? I’ve externalized it. I am one of those baby boomers who are making this the “It’s on the Tip of My Tongue Decade.” But now I no longer need to have a memory, for I have Google, Yahoo and Wikipedia.”“
- “Personal information? I’ve externalized it. I’m no longer clear on where I end and my BlackBerry begins. “
Das kann man durchlesen und hat dann eine interessante Ansicht für die nächste intellektuelle Unterhaltung mit dem Sitznachbarn in der Bahn parat. Falls der nicht iPod hört, mit seinem GPS-Gerät spielt oder auf dem Laptop vor sich hinbloggt. Wer will sich schon unterhalten, wenn es Twitter gibt?
Simon Hengel
26.10.07
in Surfen-Staunen-Zeit-totschlagen
Trackback
Kommentare
<<< Zweit-Ausbildung, nebenher selbstständig: kein Kindergeld Schatz, ich habe das Internet gelöscht! >>>
atom
In der Bahn unterhalten? Große Güte – da präferiere ich tatsächlich iTech, was auch immer … :-)
— Susanne Ackstaller 2007-10-29 15:34 #