Der Bundestrojaner geht zu Fuß
“Mit dem zweiten Verbreitungsweg, von dem man aus so genannten informierten Kreisen hört, haben die Verfassungsschützer damit offensichtlich keine so guten Erfahrungen gemacht. Sie sollen mit Trojaner verseuchte CDs verteilt haben. Und das Problem dabei soll gewesen sein: Neben den Zielrechnern, die sie online durchsuchen wollten, sind auch andere Rechner mit diesem Trojaner wohl verseucht worden. Und das soll zur Folge gehabt haben, dass so viele Daten an den Zielrechner geschickt worden sind, dass der Sammelrechner, auf dem die ganzen Durchsuchungsdaten landen sollten, sich offensichtlich wie bei einem Denial of Servcie Angriff verhalten hat. Das heißt, ob der vielen Daten soll der einfach in die Knie gegangen sein.”
:-))
Das Zitat stammt von Fachjournalist Peter Welchering, der vom Deutschlandfunk zum Thema “Online-Durchsuchung” interviewt wurde:
"Brecheisen für den Bundestrojaner"
Simon Hengel
11.05.07
in Surfen-Staunen-Zeit-totschlagen
Trackback
atom
...ist es schlimm, wenn ich beim Lesen nichts anderes als Schadenfreude empfunden habe? :D
— Marc 2007-05-11 17:23 #
Schadenfreude, soso. Ich bin mir sicher, dass Herr Schäuble sich Ihren Namen notieren wird.
— Simon 2007-05-14 09:32 #