Der E-Postbrief ist ein klassisches Beispiel dafür was passiert, wenn behördenähnliche Institutionen über moderne Kommunikation nachdenken.
Die Grundidee, Briefe rechtssicher auch per Mail versenden zu können, ist ja so dumm nicht. Da könnte Potenzial drinstecken. Könnte. Denn in der Umsetzung ist das Projekt E-Brief furchtbar umständlich und teuer zumal. Hinzu kommt – wie immer, wenn Großfirmen webzwonullig werden – dass sich im Kleingedruckten allerlei rechtliche Fußangeln finden.
Robert Chromow hat sich das neue Service-Produkt der Deutschen Post näher angesehen: Der E-Postbrief: teuer, rechtlich bedenklich, nur bedingt brauchbar
Mehr zum Thema auch bei Richard Gutjahr.
Florian Hinze
28.07.10
in akademiede-ueber-akademiede
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Wer viel Zeit im Büro verbringt, möchte es auch gern nett haben. Einrichtungs- und Wohlfühltipps haben wir ja verschiedentlich schon gegeben.
Gerade erreicht uns die Kunde, dass es nun endlich – passend zum Kaffeeservice – auch anheimelnde Porzellanfiguren gibt. Zielgruppe: Mediziner und medizinisch Interessierte sowie Fans der Serie Dexter.

zu bestellen hier.
Florian Hinze
27.07.10
in Surfen-Staunen-Zeit-totschlagen
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“Projektmanagement” – allein um den Begriff wird ein riesiger Hype veranstaltet. Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Es geht darum, ein vorab definiertes Ziel zu erreichen. Möglichst zum festgelegten Termin. Am Besten innerhalb der vorab kalkulierten Kosten. Und mit intaktem Nervenkostüm. Unsere Ratgeber zeigen, wie es geht. Für selbstständige Einzelkämpfer und Kleinunternehmer.
Florian Hinze
27.07.10
in akademiede-ueber-akademiede
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Freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbstständige wird teurer: Für wen macht sie noch Sinn?
Die freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbstständige hat sich in den vier Jahren, seit es sie gibt, zwar bewährt – trotzdem war lange unklar, ob sie weitergeführt wird. Inzwischen herrscht Klarheit – die Absicherungsmöglichkeit für Gründer und Unternehmer wird weitergeführt, die Beiträge werden jedoch deutlich teurer.
Robert Chromow erklärt die Einzelheiten der Reform und gibt Anregungen für Gründer und bereits Versicherte, die jetzt vor der Frage “Pro oder contra freiwillige Arbeitslosenversicherung?” stehen:
Simon Hengel
22.07.10
in Auch-wissen-mitreden
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Die neueste "Steuerbescheidseinspruchsstatistik" des Bundesfinanzministeriums belegt, dass fast 70 Prozent der 2009 aufgrund von Steuerbescheiden gegen das Finanzamt eingelegten Einsprüche im Wege der “Abhilfe” geregelt wurden. Das heisst, in all diesen Fällen hat das Finanzamt gleich mal nachgebessert, ohne langes Verfahren.
Es lohnt sich also, den Steuerbescheid, wenn er denn ins Haus flattert, eines genauen Blicks zu würdigen (erstaunlich viele fehlerhafte Bescheide beruhen auf reinen Erfassungs- und Flüchtigkeitsfehlern!) und umgehend Einspruch einzulegen, wenn da etwas nicht stimmt. Sogar wenn man selbst vergessen hat, etwa eigene Aufwendungen aufzulisten, können Sie das so noch “im Nachgang” regeln.
Wie Sie Einspruch einlegen und worauf Sie dabei achten sollten, erklärt Robert Chromow:
"Fehlerhafter Steuerbescheid? Legen Sie Einspruch beim Finanzamt ein!"
Simon Hengel
20.07.10
in Geld-Zeit-Nerven-sparen
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Technisch stehen der Direktwerbung viele Wege offen. Rechtlich ist das aber ganz anders: Wer Kunden ansprechen will und nicht vorab klärt, ob das im konkreten Fall auch erlaubt ist, muss mit teurem Ärger rechnen.
Die Rechtslage ist einigermaßen kompliziert. Wollen Sie sich an einem kleinen Test versuchen?
Welche der folgenden Behauptungen treffen zu?a. Wenn Sie E-Mail-Adressen von einem Adresshändler kaufen, müssen Sie vor der Werbeaktion für jede Adresse selbst noch einmal überprüfen, ob der Empfänger eingewilligt hat, Werbebotschaften zu erhalten.
b. Das gilt dann nicht, wenn die E-Mail-Adresse zu einem Unternehmen gehört.
c. Wenn Sie in einem Registrierungsformular etwa für Ihr Forum auch die Option anbieten, Newsletterabonnent zu werden, dann darf dieses Kästchen nicht schon standardmäßig angehakt sein
d. Wenn Kunden zur Abwicklung eines Einkaufs ihre Mobil-Nummer angeben, dürfen Sie Ihnen deshalb noch lange nicht SMS-Hinweise auf ähnliche Angebote schicken.
e. Dagegen reicht es für einen Kaltaquise-Versuch per Telefon bei einem Selbstständigen, dass Sie mutmaßlich von dessen Interesse an Ihrem Angebot ausgehen können.
Wenn Sie Klarheit in diesen und vielen ähnlichen Fragen wollen – Auskunft gibt Ann Yacobi:
(a. richtig, b. falsch, c. richtig,. d. falsch, e. richtig)
Simon Hengel
20.07.10
in Auch-wissen-mitreden
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Die Kommunikationsexpertin und akademie-Autorin Mareike gr. Darrelmann wagte vor knapp 18 Monaten den Sprung in die Selbstständigkeit – als Coach und Trainerin im Bereich Persönlichkeits- und Teamentwicklung. Ihre Erfahrungen, was bei der Gründung im Allgemeinen und dem Dasein als Coach im Speziellen gut lief (und was nicht so gut), hat sie in 12 Tipps “gegossen”.
Allen Gründungsinteressierten und angehende Coaches sei zur Lektüre empfohlen: Selbstständig als Coach: Wie man sich erfolgreich am Markt etabliert
Florian Hinze
15.07.10
in akademiede-ueber-akademiede
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Stellt Ihr Nachbar Gartenzwerge mit emporgerecktem Mittelfinger oder nacktem Hinterteil in seinen Garten, dann haben Sie, wenn Sie sich dadurch gestört und beleidigt fühlen, Anspruch auf Entfernung derselben. Dieses Urteil hat das Amtsgericht Grünstadt gefällt – mehr dazu findet sich bei “Kostenlose-Urteile.de”:
Übrigens gibt es bei Kostenlose-Urteile.de neben Kuriosa auch viele Entscheidungen, über die Bescheid zu wissen durchaus nützlich ist. Wer sich auf dem Laufenden halten will, kann dem Twitterfeed der Seite folgen.
(gefunden bei Peer Wandiger)
Simon Hengel
15.07.10
in Surfen-Staunen-Zeit-totschlagen
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Google Analytics ist zwar ein kostenloser und nützlicher Dienst zur Auswertung der Besucherzahlen und des Besucherverhaltens auf der Website, aufgrund der Weitergabe der IP-Adressen in die USA aber auch ein beträchtliches rechtliches Risiko.
Das muss aber nicht so sein, denn inzwischen gibt es auch eine Anonymisierungfunktion für Google Analytics. Wie man diese aktiviert bzw. den Datenschutz als Google-Analytics-Nutzer sicherstellt, das zeigt Dr. Florence Maurice ganz praktisch:
"Google Analytics – IP-Adressen anonymisieren: So setzen Sie Google Analytics rechtssicher ein"
Simon Hengel
14.07.10
in Auch-wissen-mitreden
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Dass die Schufa Daten über die Bonität von Privatleuten speichert und an Vertragspartner wie Banken, Versicherungen oder Telekommunikationsfirmen weitergibt bzw. Prognosen über deren Zahlungsverhalten erstellt, das ist nichts neues
Ziemlich neu ist dagegen, dass es (aus eigenen Daten erstellte) Schufaauskünfte auch über Unternehmen gibt – und dass die Bonitätsaussagen zum Unternehmen gleich mit Daten über die “erste Führungsebene”, sprich über Inhaber oder Geschäftsführer verknüpft werden. Diese Daten können nicht nur von Geschäftspartnern, Kunden oder der Konkurrenz erfragt werden, sie sollen auch für Privatkunden oder Angestellte bereitstehen.
Wie teuer die Unternehmens-Schufaauskunft ist, worauf sie sich im Einzelnen bezieht und für wenn dieser Service Sinn macht, das fasst Robert Chromow zusammen:
"Schufa-Auskünfte über Unternehmen"
Zur “klassischen” Schufa-Auskunft über Privatleute gibt es natürlich auch Praxis-Rat:
"Was die Schufa wohl über Sie speichert? Schufa-Selbstauskunft und Schufa-Score"
Simon Hengel
14.07.10
in Auch-wissen-mitreden
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